Die 5a zu Besuch in der Steinzeit

Die Klasse stieg um 09.30 Uhr mit ihrer Begleitung in den Bus der Linie 2 ein. Nach kurzer Fahrt kam die Gruppe am Historischen Museum an.
Während die Lehrerin eincheckte, hatten die Schülerinnen und Schüler eine Pause. Kurz darauf kam Herr Pleyer, der Museumspädagoge, stellte sich vor und begrüßte die interessierten Kinder. Zunächst erklärte er, wie die Urmenschen jagten. Die Schülerinnen und Schüler durften einen großen Mammutknochen heben. Alle betasteten das Fossil mit großem Interesse. Danach testeten zwei Kinder die Härte von Schafbockhörnern.
Jetzt durfte die Klasse Speere basteln. Dazu brauchte jeder einen Stock, eine Kupferspitze, eine Muschel und einen Feuerstein. Mit der Muschel wurde die Rinde von dem Weidenstock abgeschabt. Die Kupferspitze wurde mit einem Stein gehärtet. Dazu klopften die Bastler kräftig auf das Metall. Im Innenhof des Museums erhitzte Herr Pleyer am offenen Feuer Birkenteer, den er aus Birkenrinde selbst hergestellt hatte. Diese klebrige Masse verband die Kupferspitze fest mit dem Stock.  Schnell musste der Klebstoff mit feuchten Fingern geglättet und gekühlt werden. Zur Erinnerung wurden noch Fotos von den strahlenden Schülern mit ihren Speeren geschossen. Bei der Verabschiedung ermahnte Herr Pleyer die Klasse, mit den Speeren niemanden zu verletzen. Bevor die Gruppe die Rückfahrt mit dem Bus antrat, informierte man sie noch, dass das Historische Museum jeden 1. Sonntag im Monat bei freiem Eintritt besucht werden kann.
Als die Klasse wieder in der Schule ankam, hatte sie noch genug Zeit, über den Museumsbesuch zu sprechen. Alle fanden den besonderen Unterricht erlebnisreich und sehr gut. Schließlich trugen die Schülerinnen und Schüler ihre Speere stolz nach Hause. An diese Exkursion werden sie sich noch oft erinnern.